Immobilien aus der Zwangsversteigerung: Schnäppchen oder Falle?
Analyse

Immobilien aus der Zwangsversteigerung: Schnäppchen oder Falle?

Bei Zwangsversteigerungen können Sie Immobilien bis zu 50 % günstiger erwerben. Allerdings können Sie das Objekt oft vorher nicht besichtigen. Wir erklären den 'Zuschlag' und die Risiken.

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InvestBud Team

Investment Analysts

5 Min. Lesedauer

Der Hauskauf über eine Zwangsversteigerung beim Amtsgericht ist eine völlig andere Liga als der offene Markt. Es gibt keinen Notar, keine Maklerprovision und potenziell einen sehr niedrigen Preis. Aber Vorsicht: Sie kaufen möglicherweise die 'Katze im Sack'.

1. Keine Besichtigung möglich

Das größte Risiko besteht darin, dass Sie den Innenbereich meist nicht besichtigen können. Der aktuelle Eigentümer oder Mieter ist nicht verpflichtet, Sie hereinzulassen. Sie bieten allein auf der Grundlage des Verkehrswertgutachtens des Gerichts. Wenn die Rohre kaputt sind oder die Einrichtung zerstört ist, ist das nach der Auktion Ihr Problem.

2. Der Bieterprozess

Um mitbieten zu können, müssen Sie eine Sicherheitsleistung, in der Regel 10 % des Verkehrswertes, in Form eines Bundesbankschecks oder einer vorherigen Überweisung vorlegen. Bargeld wird nicht akzeptiert! Erhalten Sie den Zuschlag, werden Sie sofort rechtmäßiger Eigentümer, noch bevor Sie den Rest bezahlen oder im Grundbuch stehen.

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InvestBud Team

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