Bremen, Deutschlands kleinstes Bundesland mit rund 680.000 Einwohnern, besteht aus den beiden Städten Bremen und Bremerhaven. Trotz seiner kompakten Größe bietet der Stadtstaat Immobilieninvestoren einen moderaten Grunderwerbsteuersatz von 5,0% und einen etablierten Mietmarkt, der von Universitäten, der Luft- und Raumfahrtindustrie sowie einem bedeutenden Seehafen getragen wird.
Immobilienmarkt
Bremens Immobilienmarkt bietet eine praktische Alternative zu den teureren Märkten in Hamburg und Hannover. Die Stadt profitiert von einer diversifizierten Wirtschaft, die Luft- und Raumfahrt (Airbus), Automobilbau (Mercedes-Benz), Lebensmittelproduktion und Logistik umfasst. Die Universität Bremen und mehrere weitere Hochschulen sorgen für einen stetigen Zustrom studentischer Mieter. Die Immobilienpreise liegen deutlich unter dem nationalen Durchschnitt für Großstädte, was Investoren attraktive Bruttomietrenditen ermöglicht. Der Markt ist segmentiert: Begehrte Stadtviertel wie Schwachhausen und das Viertel erzielen Premiumpreise, während Gebiete wie Huchting und Bremen-Nord budgetfreundliche Einstiegsmöglichkeiten bieten.
- Die Luft- und Raumfahrt- sowie Automobilsektoren bieten stabile, hochwertige Beschäftigung, die die Mietnachfrage stützt
- Eine Studentenbevölkerung von über 35.000 schafft konstante Nachfrage nach kleinen Wohnungen und Wohngemeinschaften
- Bremens Erschwinglichkeit im Vergleich zu Hamburg macht es attraktiv für Erstinvestoren
Grunderwerbsteuer
Bremen erhebt eine Grunderwerbsteuer von 5,0%, was im moderaten Bereich der deutschen Bundesländer liegt. Bei einem typischen Wohnungskauf von 200.000 Euro sind das 10.000 Euro Grunderwerbsteuer. Dieser moderate Satz in Kombination mit Bremens niedrigeren Immobilienpreisen führt zu überschaubaren Gesamterwerbskosten. Bremens Satz ist deutlich niedriger als Hamburgs 5,5% und Schleswig-Holsteins 6,5%, was einen Kostenvorteil für Investoren bietet, die den norddeutschen Markt in Betracht ziehen.
Investmentstädte
Als Zwei-Städte-Staat bietet Bremen unterschiedliche Investmentprofile in seinen beiden Gemeinden, wobei die Stadt Bremen den primären städtischen Markt darstellt.
- Bremen-Stadt: Das städtische Zentrum mit vielfältigen Stadtteilen, von Premium-Lagen wie Schwachhausen bis zu erschwinglichen Bezirken wie Gröpelingen
- Bremerhaven: Kleinere Hafenstadt im Revitalisierungsprozess mit sehr günstigen Immobilienpreisen und Tourismusentwicklung am Havenwelten-Waterfront
- Überseestadt: Bremens ehemaliges Hafengebiet, umgewandelt in ein modernes Mischnutzungsquartier, das Kreativwirtschaft und junge Berufstätige anzieht
- Bremen-Neustadt: Ein gentrifizierendes Gebiet südlich der Weser mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis und verbesserter Infrastruktur
Tipps
- •Zielen Sie auf Stadtteile in der Nähe der Universität Bremen für konsistente studentische Mietnachfrage und niedrige Leerstandsquoten
- •Bremerhaven bietet einige der niedrigsten Quadratmeterpreise Deutschlands und ist damit für Investoren mit begrenztem Kapital zugänglich