Die Grunderwerbsteuer ist eine der bedeutendsten Kaufnebenkosten beim Immobilienerwerb in Deutschland. Sie wird von den einzelnen Bundesländern festgelegt und variiert je nach Region erheblich. Unser Grunderwerbsteuer-Rechner hilft Ihnen, die exakte Steuerlast für Ihr gewünschtes Bundesland schnell und zuverlässig zu ermitteln.
So nutzen Sie diesen Rechner
Die Bedienung des Grunderwerbsteuer-Rechners ist denkbar einfach. In wenigen Schritten erhalten Sie eine präzise Berechnung der anfallenden Steuer für Ihren Immobilienkauf.
- Schritt 1: Geben Sie den Kaufpreis der Immobilie in Euro ein.
- Schritt 2: Wählen Sie das Bundesland aus, in dem sich die Immobilie befindet.
- Schritt 3: Klicken Sie auf 'Berechnen' und sehen Sie sofort den fälligen Steuerbetrag.
Ergebnisse verstehen
Die Ergebnisse zeigen Ihnen auf einen Blick, welche finanzielle Belastung durch die Grunderwerbsteuer auf Sie zukommt. Hier eine Erklärung der einzelnen Werte:
- Steuersatz: Der prozentuale Satz des jeweiligen Bundeslandes, der auf den Kaufpreis angewendet wird. Dieser liegt zwischen 3,5 % (Bayern, Sachsen) und 6,5 % (Brandenburg, NRW, Schleswig-Holstein, Saarland, Thüringen).
- Grunderwerbsteuer-Betrag: Der absolute Eurobetrag, den Sie als Steuer an das Finanzamt zahlen müssen. Dieser ergibt sich aus Kaufpreis multipliziert mit dem Steuersatz.
- Gültig seit: Das Datum, seit dem der aktuelle Steuersatz im gewählten Bundesland gilt, da Bundesländer ihre Sätze gelegentlich anpassen.
Warum die Grunderwerbsteuer für Investoren wichtig ist
Die Grunderwerbsteuer stellt in der Regel den größten Einzelposten unter den Kaufnebenkosten dar. Je nach Bundesland kann sie zwischen 3,5 % und 6,5 % des Kaufpreises betragen, was bei einer Immobilie im Wert von 300.000 Euro einem Betrag zwischen 10.500 und 19.500 Euro entspricht. Für Kapitalanleger beeinflusst die Grunderwerbsteuer direkt die Gesamtrendite der Investition, da sie den tatsächlichen Kapitaleinsatz erhöht, ohne den Wert der Immobilie zu steigern. Besonders bei Vergleichen zwischen Standorten in verschiedenen Bundesländern kann der Unterschied beim Steuersatz den Ausschlag für oder gegen eine Investitionsentscheidung geben. Kluge Investoren berücksichtigen die Grunderwerbsteuer bereits in der Planungsphase und kalkulieren sie fest in ihre Finanzierungsplanung ein, um später keine unliebsamen Überraschungen zu erleben.
Tipps
- •Vergleichen Sie die Steuersätze verschiedener Bundesländer, bevor Sie sich für einen Investitionsstandort entscheiden. Der Unterschied von bis zu 3 Prozentpunkten kann bei teuren Immobilien mehrere Tausend Euro ausmachen.
- •Beachten Sie, dass die Grunderwerbsteuer sofort nach Beurkundung des Kaufvertrags fällig wird und in der Regel innerhalb eines Monats nach Zustellung des Steuerbescheids bezahlt werden muss.
- •In einigen Fällen kann eine Share-Deal-Struktur steuerliche Vorteile bieten. Lassen Sie sich hierzu von einem Steuerberater beraten.