Hauptstadt: Düsseldorf

Nordrhein-Westfalen

Nordrhein-Westfalen ist Deutschlands bevölkerungsreichstes Bundesland mit Großstädten wie Köln und Düsseldorf.

Redaktionell geprüft

6.5%

Grunderwerbsteuer

17.9M

Bevölkerung

34,1k

km²

2

Großstädte

Nordrhein-Westfalen (NRW), mit 17,9 Millionen Einwohnern Deutschlands bevölkerungsreichstes Bundesland und eine der dichtesten Wirtschaftsregionen Europas. Trotz einer relativ hohen Grunderwerbsteuer von 6,5% bietet das Land Investoren eine unvergleichliche Vielfalt an Großstädten mit jeweils eigenen Wirtschaftsprofilen, von Kölns Medien- und Kulturszene über Düsseldorfs Mode- und Finanzindustrie bis zur laufenden Transformation des Ruhrgebiets.

Immobilienmarkt

NRWs Immobilienmarkt wird durch seine polyzentrische Stadtstruktur definiert, ohne eine einzelne dominante Stadt, sondern mit einem Netzwerk großer Metropolregionen. Köln und Düsseldorf führen als teuerste Märkte, getrieben durch starke Dienstleistungswirtschaften und hohe Lebensqualität. Das Ruhrgebiet, historisch Deutschlands industrielles Herzland, durchläuft eine tiefgreifende Transformation von Kohle und Stahl zu Technologie, Logistik und Dienstleistungen, was Investitionsmöglichkeiten in Städten wie Essen, Dortmund und Bochum schafft. Bonn, die ehemalige Bundeshauptstadt, pflegt einen stabilen Markt, gestützt von Regierungsinstitutionen und großen Konzernzentralen wie Deutsche Telekom und Deutsche Post. Die schiere Bevölkerungsdichte sichert eine robuste Nachfrage im gesamten Land.

  • Kölns diverse Wirtschaft und kulturelle Anziehungskraft treiben konsistentes Bevölkerungswachstum und Mietnachfrage
  • Düsseldorf zieht internationale Konzerne, Modehäuser und japanische Unternehmen an und schafft Premium-Mieternachfrage
  • Das Ruhrgebiet bietet einige der erschwinglichsten Immobilien in jeder deutschen Großstadtregion mit sich verbessernden Fundamentaldaten

Grunderwerbsteuer

NRW erhebt eine Grunderwerbsteuer von 6,5%, den gemeinsam höchsten Satz in Deutschland neben Brandenburg, Saarland und Schleswig-Holstein. Bei einer 350.000-Euro-Immobilie sind das 22.750 Euro allein an Grunderwerbsteuer. Obwohl dieser hohe Satz die Erwerbskosten erhöht, bedeuten der vielfältige und liquide Immobilienmarkt in NRW sowie die generell moderaten Preise außerhalb der Kölner und Düsseldorfer Innenstädte, dass die Gesamtinvestitionsrenditen attraktiv bleiben können. Investoren sollten dies sorgfältig in ihre Renditeberechnungen einbeziehen.

Investmentstädte

NRW bietet Deutschlands breiteste Auswahl an investierbaren Städten, von Premium-Rhein-Metropolen bis zu erschwinglichen Ruhrgebiets-Möglichkeiten im wirtschaftlichen Wandel.

  • Köln: Deutschlands viertgrößte Stadt mit florierendem Medien-, Versicherungs- und Kultursektor und konstant starker Mietnachfrage
  • Düsseldorf: Die Landeshauptstadt, bekannt für Mode, Finanzen und internationales Business, mit einem Premium-, aber stabilen Immobilienmarkt
  • Essen: Der aufstrebende Ruhrgebiets-Führer, Heimat großer Konzernzentralen wie ThyssenKrupp und RWE
  • Dortmund: Ein Technologie- und Logistik-Hub mit einer der stärksten Wachstumsdynamiken im Ruhrgebiet und sehr erschwinglichen Preisen

Tipps

  • Ruhrgebietsstädte wie Essen, Dortmund und Bochum bieten exzellentes Renditepotenzial bei Preisen weit unter Köln und Düsseldorf; fokussieren Sie sich auf Gebiete nahe Universitätscampus oder neuen Tech-Distrikten
  • Bonn bietet die Stabilität einer ehemaligen Bundeshauptstadt mit großen Arbeitgeberzentralen und geringerer Preisvolatilität als das nur 30 Minuten entfernte Köln

Häufig gestellte Fragen

Wie hoch ist die Grunderwerbsteuer in Nordrhein-Westfalen?

NRW erhebt eine Grunderwerbsteuer von 6,5%, den höchsten Satz in Deutschland, gemeinsam mit drei weiteren Bundesländern. Dieser Satz gilt seit 2015.

Sollte ich im Ruhrgebiet investieren?

Das Ruhrgebiet bietet einige der erschwinglichsten Immobilienpreise in einer deutschen Großstadtregion. Städte wie Dortmund und Essen vollziehen erfolgreich den Wandel von der Schwerindustrie zu Technologie und Dienstleistungen. Obwohl das Wachstum langsamer als in Köln oder Düsseldorf sein mag, können die niedrigen Einstiegspreise attraktive Mietrenditen von 5% bis 7% liefern.

Wie vergleichen sich Köln und Düsseldorf für Investitionen?

Beide Städte bieten starke Fundamentaldaten. Köln ist größer, kulturell vielfältiger und hat breitere Wirtschaftstreiber, während Düsseldorf ein höheres Pro-Kopf-Einkommen und eine stärkere internationale Geschäftspräsenz aufweist. Köln tendiert zu etwas besseren Renditen durch niedrigere Preise, während Düsseldorf stabilere Wertsteigerung bieten kann.

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