Hauptstadt: Dresden

Sachsen

Sachsen ist ein ostdeutsches Bundesland mit starkem industriellem Erbe und wachsenden Städten wie Leipzig und Dresden.

Redaktionell geprüft

5.5%

Grunderwerbsteuer

4.1M

Bevölkerung

18,4k

km²

2

Großstädte

Sachsen mit seinen 4,1 Millionen Einwohnern hat sich zu einem der dynamischsten Investitionsstandorte Ostdeutschlands entwickelt, angeführt vom rasanten Wachstum Leipzigs und Dresdens. Mit einer moderaten Grunderwerbsteuer von 5,5% und deutlich niedrigeren Immobilienpreisen als Westdeutschland bietet das Land Investoren attraktive Mietrenditen und starkes Wertsteigerungspotenzial in seinen Großstädten.

Immobilienmarkt

Sachsens Immobilienmarkt hat in den letzten zehn Jahren eine bemerkenswerte Transformation durchlaufen. Leipzig hat sich zu einer der am schnellsten wachsenden Städte Deutschlands entwickelt und zieht junge Berufstätige, Kreative und Technologiearbeiter mit seinen erschwinglichen Lebenshaltungskosten, der lebendigen Kulturszene und dem sich verbessernden Arbeitsmarkt an. Dresden, die Landeshauptstadt, verbindet kulturelles Prestige mit einer wachsenden Halbleiter- und Technologiebranche, bekannt als "Silicon Saxony". Die Immobilienpreise in beiden Städten sind deutlich gestiegen, bleiben aber weit unter vergleichbaren westdeutschen Städten, was Investoren einen günstigen Einstiegspunkt bietet. Kleinere Städte wie Chemnitz, Zwickau und Plauen bieten extrem günstige Preise, bergen jedoch höhere Leerstandsrisiken.

  • Leipzigs Bevölkerung ist im letzten Jahrzehnt um über 100.000 gewachsen, was eine anhaltende Wohnungsnachfrage und Preissteigerung treibt
  • Dresdens "Silicon Saxony"-Halbleitercluster mit Großarbeitgebern wie Infineon und GlobalFoundries schafft hochqualifizierte Mieternachfrage
  • Bruttomietrenditen von 4% bis 7% sind sachsenweit erreichbar, deutlich über westdeutschen Durchschnittswerten

Grunderwerbsteuer

Sachsen erhebt eine Grunderwerbsteuer von 5,5%, was national im moderaten Bereich liegt. Bei einer 200.000-Euro-Wohnung in Leipzig oder Dresden sind das 11.000 Euro. Der moderate Steuersatz kombiniert mit Sachsens erschwinglichen Immobilienpreisen führt zu relativ niedrigen Gesamterwerbskosten, insbesondere verglichen mit Investments in westdeutschen Städten mit ähnlicher Wachstumsdynamik. Dieser Kostenvorteil verbessert direkt das Renditeprofil für Investoren.

Investmentstädte

Sachsens Investitionslandschaft wird von der dynamischen Achse Leipzig-Dresden dominiert, aber Sekundärstädte bieten auch Nischenmöglichkeiten für renditeorientierte Investoren.

  • Leipzig: Deutschlands am schnellsten wachsende Großstadt mit außergewöhnlicher Kulturszene, wachsendem Tech-Sektor und starken Wertsteigerungstrends
  • Dresden: Die Landeshauptstadt, die kulturelles Erbe, Halbleiterindustrie und universitätsgetriebene Nachfrage vereint
  • Chemnitz: Deutschlands erschwinglichste Großstadt mit extrem hohen Bruttorenditen, die jedoch sorgfältige Standortwahl erfordert
  • Freiberg und Bautzen: Kleinere Städte mit Nischen-Nachfragetreibern wie Bergakademie und sorbischen Kultureinrichtungen

Tipps

  • Leipzigs Stadtteile Plagwitz, Lindenau und Connewitz haben die stärkste Wertsteigerung erfahren; suchen Sie in angrenzenden Gebieten wie Leutzsch oder Sellerhausen nach der nächsten Wachstumswelle
  • Dresdens Neustadt bietet einen lebendigen Mietmarkt, beliebt bei Studierenden und jungen Berufstätigen, zu Preisen unter dem Stadtdurchschnitt

Häufig gestellte Fragen

Wie hoch ist die Grunderwerbsteuer in Sachsen?

Sachsen erhebt eine Grunderwerbsteuer von 5,5% auf Immobilienkäufe, was im Vergleich zu anderen Bundesländern moderat ist.

Ist Leipzig noch eine gute Investition oder haben die Preise ihren Höhepunkt erreicht?

Obwohl Leipzig erhebliche Preissteigerungen erfahren hat, wächst die Stadt weiterhin an Bevölkerung und wirtschaftlicher Bedeutung. Die Preise bleiben deutlich unter vergleichbaren westdeutschen Städten, was weiteres Wertsteigerungspotenzial vermuten lässt. Investoren sollten sich jedoch auf solide Fundamentaldaten und realistische Renditeerwartungen konzentrieren.

Welche Risiken birgt eine Investition in ostdeutsche Städte?

Hauptrisiken umfassen Bevölkerungsrückgang in kleineren Städten, höhere Leerstandsquoten in weniger begehrten Lagen und wirtschaftliche Abhängigkeit von einer kleineren Zahl großer Arbeitgeber. Diese Risiken können gemindert werden, indem man sich auf Leipzig und Dresden konzentriert, wo demografische und wirtschaftliche Trends deutlich positiv sind.

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