Hauptstadt: Kiel

Schleswig-Holstein

Schleswig-Holstein ist Deutschlands nördlichstes Bundesland, zwischen Nord- und Ostsee gelegen.

Redaktionell geprüft

6.5%

Grunderwerbsteuer

2.9M

Bevölkerung

15,8k

km²

0

Großstädte

Schleswig-Holstein, Deutschlands nördlichstes Bundesland mit 2,9 Millionen Einwohnern, ist einzigartig zwischen Nord- und Ostsee gelegen und profitiert erheblich von der wirtschaftlichen Anziehungskraft des benachbarten Hamburg. Trotz der Höchststufe der Grunderwerbsteuer von 6,5% bietet das Land Investoren Küsten-Ferienvermietungsmöglichkeiten, Hamburger Pendlergürtel-Nachfrage und eine zunehmend attraktive Lebensqualität, die Remote-Arbeiter und Ruheständler anzieht.

Immobilienmarkt

Schleswig-Holsteins Immobilienmarkt wird von drei verschiedenen Dynamiken geprägt: dem Hamburger Spillover-Effekt im Süden, der touristischen Nachfrage entlang beider Küsten und den lokalen städtischen Märkten in Kiel und Lübeck. Das südliche Schleswig-Holstein, einschließlich Städten wie Norderstedt, Ahrensburg und Pinneberg, fungiert als Erweiterung des Hamburger Wohnungsmarktes, mit Preisen, die von Großstadtpendlern getrieben werden, die mehr Platz und Erschwinglichkeit suchen. Die Nordseeinsel Sylt repräsentiert Deutschlands exklusivsten Ferienimmobilienmarkt, während zugänglichere Ostseebadeorte praktische Ferienvermietungsinvestments bieten. Die Landeshauptstadt Kiel und die historische Hansestadt Lübeck bieten erschwingliche städtische Märkte mit universitätsgetriebener Nachfrage.

  • Südliche Orte im Hamburger S-Bahn- und Regionalbahnnetz verzeichnen anhaltende Nachfrage von Hamburger Pendlern
  • Sylt, die Nordseeinseln und Ostseebadeorte generieren Premium-Ferienvermietungsrenditen in der Hochsaison
  • Kiel und Lübeck bieten erschwingliche städtische Immobilien mit starker studentischer und maritimer Mieternachfrage

Grunderwerbsteuer

Schleswig-Holstein erhebt eine Grunderwerbsteuer von 6,5%, den gemeinsam höchsten Satz in Deutschland. Bei einer 300.000-Euro-Immobilie sind das 19.500 Euro, also 9.000 Euro mehr als bei der gleichen Immobilie im benachbarten Bayern. Diese erhebliche Steuerbelastung sollte sorgfältig in Investitionsberechnungen einfließen, obwohl die niedrigeren Immobilienpreise des Landes im Vergleich zu Hamburg den höheren Prozentsatz oft kompensieren. Investoren, die Schleswig-Holstein mit Hamburg vergleichen, sollten die Gesamterwerbskosten inklusive Grunderwerbsteuer für einen fairen Vergleich berechnen.

Investmentstädte

Schleswig-Holstein bietet unterschiedliche Investmentprofile von hamburgnahen Pendlerstädten über Küsten-Ferienorte bis zu erschwinglichen Universitätsstädten.

  • Kiel: Die Landeshauptstadt und Universitätsstadt mit starker maritimer Wirtschaft, Marinestützpunkt und erschwinglichen Immobilienpreisen
  • Lübeck: Eine UNESCO-Welterbe-Hansestadt mit Kulturtourismus, medizinischer Universität und charmanter Altstadt
  • Norderstedt und Ahrensburg: Hamburgnahe Pendlerstädte mit starker Nachfrage und zuverlässigen Mietmärkten
  • Timmendorfer Strand und Travemünde: Ostseebadeorte mit Ferienvermietungseinnahmen während der Touristensaison

Tipps

  • Für konsistente Mieteinnahmen fokussieren Sie sich auf Hamburger Pendlergürtel-Orte mit direkter S-Bahn- oder AKN-Anbindung statt auf saisonale Küstenimmobilien
  • Lübeck bietet ein außergewöhnliches Preis-Leistungs-Verhältnis, das erschwingliche Preise, UNESCO-Welterbe-Attraktivität, Tourismus-Einnahmepotenzial und universitätsgetriebene Mietnachfrage vereint

Häufig gestellte Fragen

Wie hoch ist die Grunderwerbsteuer in Schleswig-Holstein?

Schleswig-Holstein erhebt eine Grunderwerbsteuer von 6,5%, den gemeinsam höchsten Satz in Deutschland neben Brandenburg, NRW und dem Saarland.

Ist der Hamburger Spillover-Effekt real für die Immobilienwerte?

Ja, der Hamburger Spillover ist gut dokumentiert und signifikant. Orte innerhalb von 30 bis 45 Minuten von Hamburg per Bahn oder S-Bahn, wie Norderstedt, Ahrensburg und Pinneberg, verzeichnen Immobilienpreise und Mietnachfrage, die stark vom Hamburger Markt beeinflusst werden. Die Preise sinken progressiv mit der Entfernung zu Hamburg.

Kann ich mit Ferienvermietungen an der Küste Geld verdienen?

Küsten-Ferienvermietungen in Schleswig-Holstein können profitabel sein, besonders in etablierten Badeorten entlang der Ostseeküste und auf den Nordseeinseln. Die Hochsaison (Juni-September) generiert Premium-Tarife, aber Investoren müssen erhebliche Leerstände in der Nebensaison einkalkulieren. Die Ganzjahresrendite hängt stark vom spezifischen Standort und der Immobilienqualität ab.

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