Hessen, mit 6,3 Millionen Einwohnern, wird geprägt von Frankfurt am Main, Deutschlands Finanzhauptstadt und Sitz der Europäischen Zentralbank. Das Land erhebt eine Grunderwerbsteuer von 6,0% und bietet Investoren einen Markt, der von der globalen Finanzbranche, hervorragender internationaler Anbindung durch den Frankfurter Flughafen und einer Vielfalt an Investitionsmöglichkeiten von Premium-Stadtwohnungen bis erschwinglichen Vorstadtimmobilien geprägt ist.
Immobilienmarkt
Hessens Immobilienmarkt wird von der Frankfurter Metropolregion dominiert, die als Deutschlands Finanzzentrum und eines der wichtigsten Geschäftszentren Europas fungiert. Die Präsenz der Europäischen Zentralbank, der Deutschen Bundesbank und der Hauptsitze großer Finanzinstitute schafft eine außergewöhnlich starke Nachfragebasis einkommensstarker Fachkräfte. Frankfurts Skyline, einzigartig unter deutschen Städten, spiegelt die kommerzielle Intensität wider, die den Immobilienmarkt antreibt. Jenseits von Frankfurt bieten Städte wie Wiesbaden (Landeshauptstadt), Darmstadt und Kassel verschiedene Marktchancen. Die Rhein-Main-Region profitiert insgesamt von hervorragender Infrastruktur einschließlich Deutschlands größtem Flughafen, umfangreichen Autobahnanbindungen und effizientem öffentlichen Nahverkehr.
- Frankfurts Finanzsektor beschäftigt Hunderttausende und schafft Premium-Mietnachfrage nach hochwertigen Wohnungen
- Post-Brexit-Verlagerungen aus London haben die Nachfrage nach Wohnraum von internationalen Bankfachleuten erhöht
- Darmstadts wachsender Tech-Sektor und die TU Darmstadt schaffen einen sekundären Nachfrage-Hub südlich von Frankfurt
Grunderwerbsteuer
Hessen erhebt eine Grunderwerbsteuer von 6,0%, was über dem Bundesdurchschnitt liegt. Bei einer typischen Frankfurter Anlageimmobilie von 400.000 Euro sind das 24.000 Euro Grunderwerbsteuer. Der höhere Satz spiegelt Hessens Fiskalpolitik wider und wird teilweise durch das starke Mieteinnahme-Potenzial in der Frankfurter Region kompensiert. Investoren sollten beachten, dass die Gesamterwerbsnebenkosten in Hessen, einschließlich Notargebühren und Maklerprovisionen, 10% bis 12% des Kaufpreises erreichen können.
Investmentstädte
Hessen bietet eine vielfältige Auswahl an Investitionsstädten, von Frankfurts Premium-Finanzviertels-Wohnungen bis zu erschwinglichen Möglichkeiten in Nord- und Mittelhessen.
- Frankfurt am Main: Deutschlands Finanzhauptstadt mit Premium-Mietnachfrage von Bankfachleuten und internationalen Mietern
- Wiesbaden: Die elegante Landeshauptstadt mit einem Mix aus historischen Villen und modernen Wohnungen, attraktiv für Regierungsangestellte und wohlhabende Ruheständler
- Darmstadt: Ein wachsender Technologie- und Wissenschaftsstandort südlich von Frankfurt, Heimat der Europäischen Weltraumorganisation und der TU Darmstadt
- Kassel: Eine erschwingliche nordhessische Stadt mit wachsender Wirtschaft und kulturellen Attraktionen einschließlich der documenta
Tipps
- •Erwägen Sie Offenbach und Hanau für günstigere Einstiegspunkte, die dennoch von Frankfurts wirtschaftlicher Anziehungskraft und ÖPNV-Anbindung profitieren
- •Frankfurts Westend und Nordend bieten Premium-Lagen mit konstant niedrigen Leerstandsquoten unter Berufstätigen