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Cashflow-Rechner

Berechnen Sie monatlichen und jährlichen Cashflow aus Mieteinnahmen minus aller Ausgaben.

Redaktionell geprüft

Inputs

Ergebnisse

Monatliche Bruttoeinnahmen€1.200
Monatliche Gesamtausgaben€1.300
Monatlicher Cashflow-€100
Jährlicher Cashflow-€1.200
Cashflow-StatusNegativ

Der Cashflow ist das Herzstück jeder Immobilieninvestition und zeigt, ob eine Immobilie sich monatlich selbst trägt oder Geld aus der eigenen Tasche erfordert. Unser Cashflow-Rechner stellt die monatlichen Mieteinnahmen den laufenden Ausgaben gegenüber und berechnet den verbleibenden Überschuss oder Fehlbetrag.

So nutzen Sie diesen Rechner

Der Cashflow-Rechner gibt Ihnen einen klaren Überblick über die monatliche Liquiditätslage Ihrer Immobilie. So gehen Sie vor:

  1. Schritt 1: Geben Sie die monatliche Kaltmiete ein, die Sie von Ihrem Mieter erhalten.
  2. Schritt 2: Tragen Sie die monatliche Kreditrate (Annuität) ein, bestehend aus Zins und Tilgung.
  3. Schritt 3: Geben Sie das monatliche Hausgeld ein, das bei Eigentumswohnungen an die Hausverwaltung gezahlt wird. Bei Häusern tragen Sie hier die geschätzten monatlichen Bewirtschaftungskosten ein.
  4. Schritt 4: Erfassen Sie sonstige monatliche Ausgaben wie Verwaltungsgebühren, Versicherungen oder Instandhaltungsrücklagen.

Ergebnisse verstehen

Die Cashflow-Analyse gibt Ihnen ein detailliertes Bild der monatlichen Zahlungsströme:

  • Monatliche Bruttoeinnahmen: Die gesamte monatliche Kaltmiete, die Sie als Vermieter vereinnahmen.
  • Monatliche Gesamtausgaben: Die Summe aller monatlichen Kosten, einschließlich Kreditrate, Hausgeld und sonstiger Ausgaben.
  • Monatlicher Cashflow: Die Differenz zwischen Einnahmen und Ausgaben. Ein positiver Wert bedeutet, dass die Immobilie sich selbst trägt und einen Überschuss erzielt.
  • Jährlicher Cashflow: Der monatliche Cashflow multipliziert mit 12, um die Jahresperspektive darzustellen.
  • Cashflow-Status: Eine Einordnung in positiv, neutral oder negativ, die Ihnen auf einen Blick zeigt, wie die Immobilie wirtschaftlich dasteht.

Warum der Cashflow für Investoren wichtig ist

Ein positiver Cashflow bedeutet, dass die Immobilie sich ohne zusätzlichen Kapitaleinsatz selbst finanziert und monatlich Geld in Ihre Tasche fließt. Dies ist besonders für Investoren entscheidend, die ein Portfolio aufbauen möchten, da jede weitere Immobilie idealerweise den Gesamtcashflow verbessern sollte. Negativer Cashflow hingegen erfordert monatliche Zuschüsse aus dem eigenen Einkommen, was die finanzielle Flexibilität einschränkt und bei mehreren Objekten schnell zur Belastung werden kann. In Deutschland ist der Cashflow bei Eigentumswohnungen stark vom Hausgeld abhängig, das je nach Alter und Zustand der Wohnanlage erheblich variieren kann. Erfahrene Investoren achten daher besonders auf die Hausgeldabrechnung und prüfen, ob angemessene Instandhaltungsrücklagen gebildet werden. Ein scheinbar attraktiver Kaufpreis kann durch hohes Hausgeld und geringe Miete schnell zum Verlustgeschäft werden.

Tipps

  • Kalkulieren Sie immer einen Puffer von mindestens 10-15 % der Mieteinnahmen für unvorhergesehene Kosten wie Reparaturen, Mietausfälle oder Sonderumlagen ein.
  • Das Hausgeld enthält bei Eigentumswohnungen in der Regel bereits die Instandhaltungsrücklage und Verwaltungskosten. Prüfen Sie genau, welche Positionen umlegbar sind und welche nicht.
  • Ein leicht negativer Cashflow kann bei hoher Tilgung akzeptabel sein, da die Tilgung Ihr Vermögen durch Schuldenabbau aufbaut. Entscheidend ist das Gesamtbild.

Häufig gestellte Fragen

Was ist ein guter monatlicher Cashflow?

Als Faustregel gilt in Deutschland ein positiver Cashflow von mindestens 50-100 Euro pro Monat und Wohneinheit nach allen Kosten. Dies bietet einen Puffer für unerwartete Ausgaben. In teuren Städten kann ein neutraler Cashflow bereits als Erfolg gewertet werden.

Was ist Hausgeld und warum ist es wichtig?

Das Hausgeld ist die monatliche Vorauszahlung an die Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) und umfasst Betriebskosten, Verwaltungskosten und Instandhaltungsrücklage. Es kann zwischen 2 und 5 Euro pro Quadratmeter betragen und hat erheblichen Einfluss auf den Cashflow. Nicht umlegbare Anteile wie Verwaltung und Rücklage gehen direkt zu Lasten des Eigentümers.

Sollte ich eine Immobilie mit negativem Cashflow kaufen?

Ein negativer Cashflow ist nicht automatisch ein Ausschlusskriterium. In Wachstumsmärkten mit hohem Wertsteigerungspotenzial kann der Vermögensaufbau durch Wertzuwachs den monatlichen Zuschuss überwiegen. Allerdings sollte der negative Cashflow tragbar sein und nicht Ihre finanzielle Stabilität gefährden. Planen Sie langfristig und berücksichtigen Sie mögliche Mietsteigerungen.

Diese Berechnungen dienen nur zu Informationszwecken. Konsultieren Sie einen Fachmann für Finanzberatung.